Sind Implantatanwendungen schmerzhaft?
Schmerzen bei Implantatanwendungen sind bekanntlich ein Zustand, der bei der klassischen Methode auftritt. Die Intensität der Schmerzen ist je nach Patient unterschiedlich, und bei sehr starken Schmerzen werden Medikamente eingesetzt.
Neben der klassischen Implantatbehandlung ist bekannt, dass bei der Laserimplantation, die in den letzten Jahren sehr beliebt ist, keine Schmerzen auftreten. Da bei der Anwendung jedoch ein Kontakt mit dem Kieferknochen erforderlich ist, treten nach einem Eingriff immer Schmerzen auf.
Bei der Implantatanwendung sind keine Schmerzen zu spüren, da der zu behandelnde Bereich betäubt ist. Es ist bekannt, dass einige Zahnärzte Schmerzmittel verwenden, um zu verhindern, dass der Patient nach dem Eingriff Schmerzen verspürt.
Welche Anästhesiemethode wird bei Implantatanwendungen verwendet?
Die Anästhesiemethode, die bei Implantatanwendungen zum Einsatz kommt, wird als Lokalanästhesie bezeichnet. Dabei wird nur der Bereich, in dem die Operation durchgeführt wird, mit Hilfe einer Nadel betäubt, und die Betäubungswirkung vergeht nach der Operation.
Da es sich bei der klassischen Implantatmethode um eine anspruchsvolle Behandlungsmethode handelt, kann sie nicht ohne Anästhesie durchgeführt werden. Bei der Laserimplantation hingegen kann der Eingriff ohne örtliche Betäubung durchgeführt werden.
Bei der Bestimmung des Implantationsalters wird eine Berechnung auf der Grundlage der Entwicklung des Kieferknochens vorgenommen, aber es ist auch bekannt, dass eine Planung in Abhängigkeit von der Verwendung einer Anästhesie erfolgt. Falls dies nicht zwingend erforderlich ist, wird empfohlen, bei Kindern unter 18 Jahren alternative Behandlungen anstelle von Anästhesieanwendungen durchzuführen.
Was sollte vor einem Zahnimplantat beachtet werden?
Vor einer Zahnimplantat-Behandlung sind die folgenden Punkte zu beachten:
- Es ist wichtig, vor der Behandlung mit einer regelmässigen Mund- und Zahnpflege zu beginnen. Bei mangelnder Hygiene besteht die Gefahr einer Infektion.
- Vor der Implantatbehandlung ist es unbedingt erforderlich, den Kieferknochen zu begutachten, und die Behandlung sollte nicht begonnen werden, wenn er nicht geeignet ist.
- Wenn der Kieferknochen nicht geeignet ist, müssen zunächst Kieferbehandlungen durchgeführt und für die Implantation vorbereitet werden.
- Da bei der Implantation eine Anästhesie verwendet wird, ist es notwendig, in der Nacht vor der Implantation nicht zu essen und zu trinken.
- Da nach dem Eingriff Schmerzen auftreten können, sollten sich Berufstätige den nötigen Urlaub nehmen.
- Da je nach Wunsch auch eine Vollnarkose während der Behandlung möglich ist, sollte diese Situation dem Arzt vor der Behandlung mitgeteilt werden.
Für wen kann eine Implantatbehandlung riskant sein?
Risikopersonen für eine Implantatbehandlung sind in erster Linie Personen mit Blutgerinnungsproblemen aufgrund der Blutungen, die bei einer klassischen Behandlung auftreten. Es ist wichtig, dass vor der Operation die notwendigen Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, um die Blutung zu stoppen.
Auch Diabetes- und Bluthochdruckpatienten gehören zur Risikogruppe für eine Implantatbehandlung. Während Diabetiker vor allem deshalb ein Risiko darstellen, weil sich offene Wunden nur schwer schliessen lassen, sind bei Blutdruckpatienten auch Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Narkose bekannt.
Personen ab 18 Jahren, dem so genannten Implantationsalter, sollten ihre Ärzte vor der Operation unbedingt darüber informieren, ob sie diese Risiken tragen. Je nach den durchgeführten Untersuchungen kann eine andere Behandlung angestrebt werden, oder es kann entschieden werden, die Behandlung unter Beachtung der notwendigen Vorsichtsmassnahmen zu Ende zu führen.


